wMSBs legen Vorschlag für „Smart Meter Light“ vor

Smart-Meter-Gateways beschleunigen den Rollout und senken die Kosten

„Smart Meter Light“ auf Basis bestehender Gateway-Infrastruktur. Quelle: Hausheld AG

Oktober 2026

„Smart Meter Light“ könnte deutlich schneller kommen als bislang diskutiert. Mehrere wettbewerbliche Messstellenbetreiber (wMSB) und Unternehmen der Smart-Meter-Branche schlagen vor, dafür die bereits etablierte 1..n-Technologie von Smart-Meter-Gateways zu nutzen.

In einem gemeinsamen Positionspapier fordern die Initiatoren Solandeo und Hausheld einen pragmatischen Weg zu „Smart Meter Light“. Sie setzen auf die bestehenden Smart-Meter-Gateways statt auf neue Gerätetechnik. So lassen sich Kosten senken, Prozesse vereinfachen und die Sicherheitsfunktionen weiter nutzen. Der Vorschlag ist überraschend einfach und funktioniert bereits heute. In Mehrfamilienhäusern und auch beim straßenweisen Rollout versorgt ein Smart-Meter-Gateway jeweils mehrere Messstellen gleichzeitig. Die Technologie ist tausendfach im Einsatz und hat sich bewährt.

Die Experten wollen dieses Prinzip nun übertragen. Künftig sollen Smart-Meter-Gateways auch bei zertifizierten Gateway-Administratoren betrieben werden können. Mehrere räumlich getrennte Kunden teilen sich dabei ein Gateway und profitieren von den wirtschaftlichen Vorteilen der 1..n-Technologie. So wird die bestehende Smart-Meter-Infrastruktur endlich auch für freiwillige Einbauten und bundesweit verteilte Installationen nutzbar gemacht. Marktprozesse, Datenformate sowie die Funktionen der Smart-Meter-Gateways für Datenschutz und Cybersicherheit werden genutzt. Wenn der Gesetzgeber das möglich macht, funktioniert das mit bestehenden, vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zertifizierten Smart-Meter-Gateways.

„Wir müssen das Rad nicht neu erfinden. Die 1..n-Technologie ist schon heute in allen modernen Smart-Meter-Gateways eingebaut und funktioniert in der Praxis. Wenn der Gesetzgeber sie für „Smart Meter Light“ öffnet, können wir schneller, wirtschaftlicher und sicherer skalieren“, sagt Bouke Stoffelsma, Vorstandsvorsitzender der Hausheld AG.

Das Positionspapier fordert, Smart-Meter-Gateways ausdrücklich für „Smart Meter Light“ zuzulassen und die 1..n-Funktion der Smart-Meter-Gateways für den Betrieb durch zertifizierte Gateway-Administratoren zu öffnen. So lässt sich der Rollout beschleunigen, ohne bei Sicherheit, Datenschutz oder Interoperabilität das Rad neu zu erfinden.


Download des Positionspapiers „Smart Meter Light“ mit Smart-Meter-Gateway und weitere Informationen unter www.smart-meter-light.info

Über Hausheld AG
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Die Hausheld AG gestaltet die Digitalisierung der Energiewirtschaft. Mit den Marken Hausheld, Solandeo, Mako365 und Greenpocket vereint die Unternehmensgruppe umfassende Expertise rund um Smart Metering, Marktkommunikation, Energiedatenmanagement und digitale Energielösungen. Durch das Zusammenspiel dieser Leistungen unterstützt sie Energieversorger, Stadtwerke, Industrieunternehmen und Messstellenbetreiber dabei, Smart Metering effizient und im großen Maßstab umzusetzen, regulatorische Anforderungen sicher zu erfüllen und das Potenzial von Energiedaten gezielt zu nutzen.

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